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Noch ein weiterer Schritt

Noch ein weiterer Schritt

Vor drei Jahren haben wir hier zum ersten Mal über unsere Fortschritte berichtet und über die vielen kleinen und großen Meilensteine, die uns unserem Ziel näherbringen: Nämlich ein nachhaltiges, ressourcenschonendes Zuhause zu schaffen. Heute durften wir wieder so einen wichtigen Schritt feiern. Denn wir haben neue Fenster für Haus 2 bestellt. Und ja, wir sind schon ganz aufgeregt. Denn hinter dieser Entscheidung stecken viele Überlegungen. In den vergangenen Wochen haben wir Angebote eingeholt, nachgedacht, gerechnet und uns beraten lassen. Dabei haben wir all unsere Gedanken stets auf nachhaltige Kriterien ausgerichtet. Denn es reicht nicht, einfach nur irgendetwas auszutauschen. Wir wollen es besser machen. Zukunftsfähig. Für uns, aber auch für die nächsten Generationen.

Und ehrlich, die alten Fenster haben uns diese Entscheidung leicht gemacht. Sie sind etwa 60 Jahre alt, das Holz ist porös und splittert an vielen Stellen, das Glas ist dünn und zieht fast schon die Kälte ins Haus. Gerade unter den Fenstern spüren wir es deutlich. Dort zieht es ordentlich hinein. Und auf unseren 600 Metern Seehöhe kann das Wetter schnell umschlagen, vom spätsommerlichen Sonnenschein bis zum frostigen Schneesturm ist alles möglich.

Undichte Fenster sind schädlich für die Umwelt

Alte, kaputte und undichte Fenster sind nicht nur ein Ärgernis für uns Bewohner:innen, weil es zieht und man ständig heizen muss, sondern auch ein Problem für die Umwelt. Durch schlecht isolierte Fenster entweicht wertvolle Heizenergie. Die Folge: Wir verbrauchen mehr Strom oder Holz, müssen häufiger den Ofen nachlegen oder die Wärmepumpe arbeiten lassen. Das heißt daher: Mehr Ressourcen werden verbraucht, mehr Energie wird erzeugt, mehr CO₂ gelangt in die Atmosphäre. Gerade Fenster gelten als eine der größten Schwachstellen in der Gebäudehülle. Rund 25 % der Wärmeverluste eines Hauses können allein über alte Fensterflächen entstehen.

Dicht schließende, gut isolierte Fenster helfen, den Energiebedarf zu senken. Weniger zu heizen bedeutet weniger Emissionen und einen kleineren ökologischen Fußabdruck. Genau das ist für uns wichtig. Die Wärme soll dort bleiben, wo sie hingehört: im Haus, was nicht nur der Umwelt, sondern natürlich auch unserem Wohlbefinden zugutekommt.

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